Haltung & Aufzucht

 Haltung der Zuchtstuten

Meine Zuchtstuten werden gepflegt wie anderswo Sportpferde und nicht einfach nur auf der Weide abgestellt. Die Rundum-Betreuung durch Hufschmied, Tierarzt, Zahnarzt und Osteopath sind mir neben einer qualitätvollen Fütterung ein besonderes Anliegen. Die Aufstallung in geräumigen Außenboxen erfolgt nur dann, wenn es für die Zufütterung von Kraftfutter notwendig ist.

 

Die Themen Haltung und Fütterung sind mir ein besonderes Anliegen, weil sich hierdurch die richtigen Weichen stellen lassen für lange sportliche Belastbarkeit. Viel Licht, Luft und freie Bewegung sind für das Lauftier Pferd von immenser Bedeutung für Gesundheit sowie die mentale Ausgeglichenheit. Das gilt vom ersten Lebenstag an und unabhängig von Jahreszeit und Wetter.


Frischluft vom ersten Lebenstag an

Mittagspause im Paddocksand

Draußen spielt das Leben

 

Versorgung der Fohlen

Die optimale Versorgung des Nachwuchspferdes beginnt für mich nicht erst im Fohlenalter, sondern  bereits bei der tragenden Mutterstute. Die Fütterung der Fohlenstuten soll modernsten Erkenntnissen gerecht werden. Eine Gabe von Equistro Haemolytan bei der tragenden Stute in den Wintermonaten zähle ich ebenso dazu, wie eine rigorose Geburtsüberwachung (mit Video-Kamera und Birthalarm-System), die ganzjährige Zufütterung von Stute und Fohlen mit hochwertigem Kraft- und Mineralfutter, sowie eine akribische Hufpflege beim Fohlen.

 

Dieser nahe Kontakt und tägliche Umgang mit dem Menschen bedeutet auch, dass meine Fohlen schon früh mit dem Alltag eines späteren Reitpferdes vertraut sind. Das Fohlen-ABC wie anbinden, führen, Füße abspritzen oder Hänger fahren werden in den Alltag integriert. Das spätere Sportpferd soll schließlich zuverlässig im Handling sein! Aber auch Ausflüge ins Gelände oder auf Fohlenschauen prägen das Selbstbewusstsein des Fohlens positiv.

 

Vertrautheit mit dem Menschen

Gemeinsame Entdeckunsgreisen

Benimm durch Umgang

 

 Aufzucht der Jungpferde

Meine Jungpferde sollen im Herdenverbund groß werden, wo sie trotz vertrautem Umgang mit dem Menschen in erster Linie Pferd sein dürfen. Dafür gebe ich -trotz aller Vorbehalte die Pferde aus der Hand zu geben- meine Jungpfede regelmäßig in Aufzucht. Mir liegt daran ein gutes Sozialverhalten zu fördern und vor allem eine altersgerechte Haltung zu gewährleisten mit Spielgefährten und genügend Platz zum Toben.

Hengstfohlen wachsen in Gruppen von maximal 6 Youngstern auf, die in ihrer Altersstruktur auf der Sommerweide durchmischt sind. Ein älterer Wallach wird als "Babysitter" eingesetzt und sorgt für einen guten Benimm untereinander. Bei Stutfohlen sind die Gruppen größer mit bis zu 10 Pferden in einer gemischten Altersstruktur. Dies sorgt dafür, dass es eine geordnete Herdenstruktur gibt, wo keine "jungen Vandalen" die Oberhand haben, sondern von Anfang an Respekt und Benimm von älteren Pferden vermittelt werden.

 

 

 Ben 2011

 Zauber 2015

 Qatani 2015

 

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